Viele Menschen warten auf Motivation: auf den einen Morgen, an dem sie plötzlich voller Energie aufwachen und richtig Lust haben, sich zu bewegen. Dieser Moment kommt selten von allein. Motivation ist nämlich ein flüchtiges Gefühl, das täglich schwankt, je nachdem, wie gut Sie geschlafen haben, wie viel Stress Sie haben oder wie das Wetter draußen ist.
Wer von Motivation abhängig ist, für den wird ein gesunder Lebensstil zum ständigen Kampf.
Handeln erzeugt Motivation, nicht umgekehrt
Ein verbreiteter Irrtum über Lebensstiländerungen lautet, dass die Motivation vor dem Handeln kommen muss. In der Praxis ist es genau umgekehrt: Handeln erzeugt Motivation.
Wenn Sie sich einmal in Bewegung gesetzt haben, folgt die Energie oft von selbst. Und wenn Sie ein Training oder eine gesunde Mahlzeit abgeschlossen haben? Dann steigen Zufriedenheit und Selbstvertrauen. Mit dem Training zu warten, bis Sie Motivation spüren, ist, als würden Sie warten, bis der Raum warm wird, bevor Sie die Heizung einschalten.
Wollen oder entscheiden: Gestalten Sie Ihre Umgebung klug
Wollen ist passiv; entscheiden ist aktiv. Sich allein auf reine Willenskraft zu verlassen, ist auf lange Sicht eine verlierende Strategie. Durchhalten gelingt besser, wenn Sie Ihre Umgebung klug einrichten, sodass die gesunde Wahl zur einfachsten wird:
- Legen Sie Ihre Sportkleidung schon abends bereit: So nehmen Sie morgens die erste Hürde weg.
- Füllen Sie den Kühlschrank mit eiweißreichen, vollwertigen Lebensmitteln: Sorgen Sie dafür, dass gesunde Optionen direkt griffbereit sind.
- Holen Sie sich keine Versuchungen ins Haus: In schwierigen Momenten gewinnt Ihre Umgebung nämlich oft gegen Ihre Willenskraft.
Wenn Sie Ihre Gewohnheiten und Ihre Umgebung für sich arbeiten lassen, müssen Sie nicht jeden Tag aufs Neue mit sich verhandeln.
Den vollständigen Ansatz finden Sie in Die Kraft ab 50+
Das ist meine Erfahrung, keine medizinische Beratung. Mehr Hintergründe finden Sie in „Die Kraft ab 50+“.